2025 war voll. 2026 wird spannend.


Zwischen Ausverkauf, Aufbruch und Ambitionen

Die Feiertage liegen hinter uns. Fünf Wochen Rolschter Hütte auf Schillers Weihnacht, Weihnachtstanz und Silvester haben Spuren hinterlassen – im positiven Sinne. Jetzt kehrt im Januar etwas Ruhe ein. Der traditionell ruhigste Monat unserer Branche ist für uns genau der richtige Zeitpunkt zum Innehalten, Durchatmen und Vorausdenken.
Denn 2025 hatte es in sich.


Wachstum – aber nicht um jeden Preis

Das Rolschter Brauhaus ist gewachsen. Im Sommer ging ein neues, großes Sudwerk mit modernen Gär- und Reifetanks in Betrieb. Hochwertige Technik, deutsche Fertigung, klare Entscheidung: Wenn wir wachsen, dann sauber, solide und nachhaltig. Seit 2018 brauen wir wieder selbst in Rudolstadt-Cumbach. Erst als kleine Bierwerkstatt, seit 2021 als echte gewerbliche Brauerei in unserem Schalander. Von Anfang an mit Biomalzen, kurzen Wegen und einem klaren ökologischen Anspruch. 2022 folgte konsequent die Bio-Zertifizierung – als erste Bio-Brauerei Thüringens.
Unsere handgemachten Biere finden inzwischen ihren Weg bis in den Lebensmitteleinzelhandel. Das „Rolschter Vergnügen“ ist thüringenweit bei REWE gelistet. Die Realität sieht jedoch so aus: Unsere Kapazitäten wurden bislang vollständig von eigener Gastronomie, Werksverkauf, Festen, Kirmsen, Vogelschießen und Rolschter Hütte aufgebraucht. Erst mit den neuen Sudgrößen eröffnet sich die Frage, ob wir künftig wieder mehr Märkte bedienen können.


Ausverkauft – im besten Sinne

Ein deutliches Zeichen: Unser erstmals gebrautes Benefizbier für die Cumbacher Kirche, das Nikolaus-Winterbier, war frühzeitig restlos vergriffen.
Aktuell sind wir – bis auf unser Hausbier, das Cumbacher Export – praktisch leergetrunken. Alle anderen Bio-Biere sind ausverkauft. Ende Januar wird wieder gebraut. Ab März/April gibt es dann wieder die volle Auswahl handwerklich gebrauter Biere „made in Cumbach“.


Familienbetrieb statt Fassadenbrauerei

Wir sind ein kleiner Familienbetrieb. Im Kern Vater und Sohn. Wir brauen, waschen Flaschen, Fässer und Kästen und füllen selbst ab. Das ist anstrengend – aber für uns gelebte Nachhaltigkeit. Wer glaubt, Einweg oder Dosen seien zeitgemäß, verkennt die ökologische Realität. Für uns ist das schlicht nicht verantwortbar. Punkt.
Wir liefern bis nach Erfurt, Weimar, Jena und in den Thüringer Wald. Wir stehen selbst hinter dem Zapfhahn, geben Bierseminare und sind bei unseren Veranstaltungen präsent. Wir statten Feste und Vereine von der Kirmes bis hin zum Polterabend aus. Wenn es richtig rund geht, helfen Mutter, Oma und Töchter mit. Die Verantwortung liegt aktuell noch bei zwei Generationen – der Übergang auf Lars Wernicke ist jedoch bereits eingeleitet.


2026: Mehr Nachfrage, mehr Bewegung

Das neue Jahr ist bereits gut gefüllt. Zahlreiche Veranstaltungen mit Rolschter Bier stehen an. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, haben wir einen vierten Ausschankwagen angeschafft. Auch das sagt einiges.
Gleichzeitig stehen wir offen zu unserer Arbeitsweise: Als Zwei- bis Drei-Mann-Betrieb können wir bestimmte Mengen nicht selbst produzieren. Deshalb arbeiten wir seit über 20 Jahren eng und vertrauensvoll mit einer mittelständischen Familienbrauerei in Franken zusammen. Offen, ehrlich, transparent – und mit unserem Namen auf dem Etikett. Das Ergebnis spricht für sich: Weißbier und Helles aus dieser Zusammenarbeit sind international vielfach ausgezeichnet. Unser Rolschter Helles hatte im vergangenen Sommer einen echten Traumstart – zuerst exklusiv vom Fass beim Fußball im Heinepark und im Rolschter Festzelt zum Vogelschießen. Ein Volltreffer. Seit Oktober auch in der Flasche im Handel. Und es läuft.


Fazit

2026 wird kein ruhiges Jahr. Und das ist gut so. Wir haben Pläne, Ideen – und auch ein paar Überraschungen. Noch ist nicht alles öffentlich.
Nach der kurzen Ruhepause im Januar starten wir wieder durch.

Wir freuen uns auf Euch.
Euer Rolschter Brauhaus Team 



Wir machen mal ´ne Pause


Vom 5.1. bis zum 25.1. haben wir Betriebsferien!

Ab 26.Januar sind wir wieder für Euch da.





St. Nikolaus

Benefizbier

für Kirchturm

Das Rolschter Brauhaus hat in diesem Jahr ein besonderes Winterbier eingebraut: das „St. Nikolaus“. Mit jedem Glas oder jeder Flasche, die an der Rolschter Hütte auf Schillers Weihnachtsmarkt verkauft wurde, gehen 50 Cent an die Kirchgemeinde Cumbach. Die Spende soll helfen, die dringend notwendige Sanierung von Dach und Turm der St. Nikolaus Kirche zu finanzieren.

Pfarrer Martin Krautwurst hatte im September auf die anstehenden Bauarbeiten und den Finanzbedarf hingewiesen. Daraufhin reifte im Rolschter Brauhaus die Idee eines Benefizbieres – ein Vorschlag, der auch im Gemeindekirchenrat sofort große Zustimmung fand.

„Als in Cumbach ansässige Brauerei fühlen wir uns der Region besonders verbunden. Mit dem Winterbier ‚St. Nikolaus‘ möchten wir unseren Beitrag leisten, dass die Kirche als Wahrzeichen erhalten bleibt“, erklärt Rainer Wernicke für das Rolschter Brauhaus.



Mehr Sud – mehr Tank – mehr Vergnügen!


Ab sofort können wir ein ganzes Stück größer denken: Das Rolschter Brauhaus ist gewachsen!

Was 2018 mit einer kleinen Biermanufaktur in Kochtopfgröße begann, hat sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. 2021 konnten wir dann endlich unsere erste „richtige“ Brauerei im hauseigenen Schalander in Betrieb nehmen. Doch schnell stießen wir an Kapazitätsgrenzen: Kaum gebraut, gereift und abgefüllt, war unser „Rolschter Vergnügen“ auch schon wieder vergriffen.

Ein größeres Sudwerk? Lange schien das auf unserer Braubühne unmöglich – zu wenig Platz. Doch nun haben wir eine nahezu maßgeschneiderte Lösung gefunden – samt Aushubvorrichtung!

Künftig brauen wir in 5-Hektoliter-Suden feinste Biere aus Thüringens erster Bio-Brauerei. Und wenn’s mal mehr sein darf, machen wir einfach einen Doppelsud: 10 Hektoliter echtes Rolschter Biervergnügen. Passend dazu haben wir auch die entsprechenden Drucktanks erweitert – für mehr Platz, mehr Geschmack und noch mehr Freude am handwerklichen Brauen.